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Die Bürgerinitiativen für eine lebenswerte Marienburger Höhe und für ein grünes Itzum kämpfen seit Jahren für den Erhalt des Wasserkamps und eine Reduzierung der Verkehrsbelastung an der Marienburger Straße.

Dabei geht es schwerpunktmäßig um den Schutz des FFH-Naturschutzgebietes am Rand des Wasserkamp, damit verknüpft jedoch auch um eine dringend notwendige ressourcenbewusste Stadtplanung und eine Einbeziehung der Interessen aller Hildesheimer/innen.

BÜRGER/INNEN-BETEILIGUNG

Alle fünf Jahre wird kommunal gewählt, sonst ist Ruhe. Der amtierende OB Dr. Meyer hat sich nun sogar stillschweigend für eine Amtszeit von stolzen zehn Jahren wählen lassen – von gut 20 % der Wahlberechtigten. Der Stadtrat wiederum, indem letztlich über die Geschicke der Stadt entschieden wird, setzt sich zusammen aus etwa 50 Personen.

Angesichts dieser Proportionen würde echte Demokratie doch versuchen, an Stellen, an denen es möglich ist, den eigentlichen Souverän, in dem Fall die Hildesheimerinnen und Hildesheimer, in Entscheidungen, die alle betreffen, nach Möglichkeit mehr einzubeziehen. Nur so kann einer Klüngelwirtschaft, in denen Privatinteressen im Hintergrund Entscheidungen mitbestimmen, ein Gegengewicht gesetzt werden.

Im Fall Wasserkamp wären Profiteure des Projekts diejenigen Gutverdienenden, die sich dort die unverbaubare Aussicht sichern können, zugleich theoretisch auch diejenigen Personen, die endlich ein eigenes Dach über den Kopf bekommen, wenn die sagenumwobenen „Sozialwohnungen“ dort errichtet wurden – gerade die letzteren Wohneinheiten können jedoch problemlos andernorts entstehen (siehe link) – und Investoren (konkret). Bezahlen für die unverbaubare Aussicht tut der Souverän – das Projekt ist bereits im Vorfeld ein Millionengrab (siehe ressozurcen).

Bisherigen Versuchen der BIs, das ganze Bild des dortigen Vorhabens öffentlich zu machen, etwa durch entsprechende Plakate an der Marienburger Höhe, wurde entgegengewirkt durch ein schnelles Verbot dieses Unterfangens.

Eine Onlinepetition gegen die Bebauung (link) verschwand nach Übergabe diskret an einem Ablageort.

So bleibt es doch sehr fraglich, welche Interessen vornehmlich hinter der geplanten Bebauung des Wasserkamps stehen – die der Hildesheimerinnen und Hildesheimer scheinen es nicht zu sein.

Nachhaltige Stadtplanung muss die Ressourcen Geld, aber auch zur Verfügung stehendes Areal einbeziehen und nicht zuletzt klimaschützende Maßnahmen beachten, etwa, dass nicht unnötig Fläche versiegelt wird. Auch eine für die Bewohner/innen lebenswerte Stadt, in der Erholung und Effizienz im Einklang stehen, gehört zur Planung dazu.

KOSTEN

Das Argument der Stadt, der Wasserkamp müsse bebaut werden, damit auf diesem Weg dringend benötigtes Geld (über die dann zu entrichtenden Grundsteuern) generiert werden kann, ist eine verkürzte und letztlich verzerrende Darstellung: Es wird ausgelassen, dass zunächst etliche Millionen auf Verdacht ausgegeben werden müssen – etwa Kosten für Bodenprüfungen und Prüfungen in Hinsicht auf Verträglichkeit für das angrenzende Naturschutzgebiet. Es würden zudem unnötige Folgekosten etwa für die Instandhaltung von Kanalisation etc. entstehen. Diese fallen an anderer Stelle, wo ebenfalls gebaut werden könnte, ohnehin bereits an und würden damit unnötig verdoppelt.

Davon ab kann das durch die Nutzung generierte Einkommen natürlich auch dann entstehen, wenn auf alternativem Grund gebaut würde – ein weiterer Aspekt, der schlicht ignoriert wird. Mögliche, vielleicht etwas weniger prestigeträchtige Alternativen zum Wasserkamp werden hier aufgezeigt:

Karte verlinkt?

Expert/inn/en schätzen die bisher veranschlagten Kosten pro Quadratmeter am Wasserkamp von 200 Euro für deutlich zu niedrig angesetzt ein. Hieraus wird auch ersichtlich, wer sich am Ende überhaupt ein Grundstück dort leisten können würde – Menschen mit Geld. All diejenigen, die nicht von der Bebauung profitieren, also die allermeisten Einwohner/innen Hildesheims, haben nicht nur nichts davon, es ergeben sich tatsächlich Negativfolgen für die Allgemeinheit in Form finanzieller Belastung, da die herausgeschleuderten Millionen an anderer Stelle fehlen.

Die sagenumwobenen Soziallwohnungen, die errichtet werden sollen, lassen sich problemlos auch an anderer Stelle schaffen, so ist es weder notwendig noch verhältnismäßig, dieses Ausmaß an Investitionen und ökologischen Schäden in Kauf zu nehmen – eine ressourcenbewusste Planung würde dieses Missverhältnis beachten und anderweitiges Gebiet bevorzugen.

TATSÄCHLICHER WOHNBEDARF / LÄRMBELASTUNG

Weiterhin stellt sich nachdrücklich die Frage, ob die geplanten Wohneinheiten in diesem Umfang tatsächlich benötigt werden. Prognostiziert ist vielmehr ein allgemeiner Bevölkerungsrückgang in Niedersachsen wie auch in Hildesheim ab dem Jahr 2023. Es kämen zudem weitere freiwerdende, allerdings natürlich nicht neu gebaute Häuser als zusätzliche Möglichkeiten hinzu.

Zudem müssten die Anwohner/innen der Marienburger Straße und, je nachdem, wo der zusätzliche Verkehr durchgeleitet würde, weiterer ursprünglich ruhiger Wohngebiete auf dem Weg zum Wasserkamp mit höherem Verkehrsaufkommen leben. Das Erholungspotenzial der ursprünglichen Anwohner wird somit teils erheblich weiter eingeschränkt.

NATUR

Die ungeschützte Natur wird in ihrer Bedeutung auch für den Menschen nach wie vor nicht berücksichtigt.

Der unberührte Wasserkamp erfüllt in seiner Lage in der Stadt gleich mehrere Funktionen – …

Innenstadt belüftet (siehe Punkt Naturschutz link).

Unnötige Versiegelung mit Folgen wie Dürreschäden und größerer Hochwassergefahr

Im Fall des FFH-Gebiets als Refugium für die dort lebenden seltenen Tiere und die Vegetation,

Naherholung, die wegfällt, wenn das Gebiet gesperrt werden muss, weil die Frequentierung infolge des angrenzenden Wohngebietes zu hoch ausfällt

 

Zsfssds fazit ressoucen

 

 

 

 

ANWOHNERBELASTUNG

All diejenigen, die nicht von der Bebauung profitieren, also die allermeisten Einwohner/innen Hildesheims, haben nicht nur nichts davon, es ergeben sich tatsächlich Negativfolgen für die Allgemeinheit in Form von finanzieller Belastung, da die herausgeschleuderten Millionen an anderer Stelle fehlen.

 

SCHUTZ DES FLORA-FAUNA-HABITATS

Direkt and das geplante Baugebiet grenzen das Flora-Fauna-Habitat als Naturschutzgebiet höchster Stufe sowie das Naturschutzgebiet Am roten Steine.

Die Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie hat zum Ziel, wildlebende Arten, deren Lebensräume und die europaweite Vernetzung dieser Lebensräume zu sichern und zu schützen. Die Vernetzung dient der Bewahrung, (Wieder-)herstellung und Entwicklung ökologischer Wechselbeziehungen sowie der Förderung natürlicher Ausbreitungs- und Wiederbesiedlungsprozesse.

Somit steht dass FFH-Gebiet unter besonderem Schutz, sein Zustand darf gesetzlich nicht verschlechtert werden. Ein direkt angrenzendes großes Wohngebiet wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht geeignet, um diesen Schutz zu gewährleisten. Die notwendige Verträglichkeitsprüfung wird von der Stadt jedoch nicht durchgeführt.

In welchem Umfang das FFH-Gebiet tatsächlich beeinträchtigt würde, ist nicht abschließend ermittelt, da die entsprechende sog. Verträglichkeitshauptprüfung bisher als nicht notwendig erklärt wurde. Die vorab anfallenden Kosten treibt dieses Zurückstellen unnötig weiter in die Höhe, als wenn sie gleich eingangs durchgeführt würden, aufgrund möglicher Unverträglichkeit.

Mögliche Beeinträchtigung des gesetzlich nicht zu verändernden FFH-Gebietes wären etwa durch Licht- und Lautemissionen denkbar, durch Auswirkungen auf den Boden und verstärkte Nutzung des Gebietes durch die zukünftigen Anwohner/innen, sofern es nicht, dann für alle, abgesperrt würde, um somit die Nutzung als Naherholungsgebiet zu verhindern. Selbst bei einer Sperrung kann eine Beeinträchtigung durch die genannten und weitere Faktoren nicht ausgeschlossen werden.

Unabhängig vom Schutz des Gebietes selbst ist der Wasserkamp auch daher unbebaut zu erhalten, da ansonsten der Zufluss des Grundwassers in die Innerste sowie die Belüftung der Innenstadt, auch über die Innerste, verändert werden können.

 

 

 

 

 

 

 

Wohnraumknappheit ist in aller Munde, nun will die Stadtverwaltung Hildesheim den Wasserkamp in Itzum zeitnah zu einem neuen großen Wohngebiet mit 600 oder neuerdings sogar 700 Wohneinheiten machen.

Hört sich gut an? Das soll es auch. Nicht erwähnt wird dabei jedoch, dass dieses Projekt für viele Stadtbewohner/innen tatsächlich eine Belastung darstellen würde, indirekt finanziell oder direkt durch zunehmende Lärmbelästigung – ganz abgesehen von der Gefährdung des angrenzenden Flora-Fauna-Habitats und des Naturschutzgebietes Am roten Steine.

 

Gegen eine Bebauung spricht, dass der Wasserkamp schon jetzt ein Millionengrab ist für Vorarbeiten, die bei Nutzung eines alternativen Areals nicht anfallen würden, sowie entsprechend für vergleichbar unnötige Folgekosten. Auch die zusätzliche Lärmbelastung der Anwohner der Marienburger Höhe als Zubringer für den zusätzlichen Verkehr sowie die klimaschädlichen Folgen für die ganze Stadt (link zu ffh) sowie die ökologischen Schäden and dieser Stelle als Baugebiet.

Für eine Bebauung spricht aus der Sicht derjenigen Personen, die zuletzt die hochpreisigen Grundstücke mit unverbaubarem Blick dort erwerben dürfen, diese Aussicht auf schönes Wohnen und die Gewinninteressen der Investoren dieser Bauvorhaben, sprich Nutznießer der entsprechenden Immobiliengeschäfte. Theoretisch auch die Personen, die dann dort ihre Sozialwohnungen beziehen dürften, diese ließen sich jedoch auch andernorts etablieren, weshalb dies letztlich als Argument wegfällt.

 

Auf diesen Seiten stellen wir die Hintergründe und tieferen Zusammenhänge, die eindeutig gegen eine Bebauung stellen, die Hintergründe unserer Arbeit und Vorschläge zur konstruktiven Nutzung des Wasserkamps vor.

 

 

 

 

 

 

 

Wohnraumknappheit ist in aller Munde, nun will die Stadtverwaltung Hildesheim den Wasserkamp in Itzum zeitnah zu einem neuen großen Wohngebiet mit 600 oder neuerdings sogar 700 Wohneinheiten machen.

Hört sich gut an? Das soll es auch. Nicht erwähnt wird dabei jedoch, dass dieses Projekt für viele Stadtbewohner/innen tatsächlich eine Belastung darstellen würde, indirekt finanziell oder direkt durch zunehmende Lärmbelästigung – ganz abgesehen von der Gefährdung des angrenzenden Flora-Fauna-Habitats und des Naturschutzgebietes Am roten Steine.

 

Gegen eine Bebauung spricht, dass der Wasserkamp schon jetzt ein Millionengrab ist für Vorarbeiten, die bei Nutzung eines alternativen Areals nicht anfallen würden, sowie entsprechend für vergleichbar unnötige Folgekosten. Auch die zusätzliche Lärmbelastung der Anwohner der Marienburger Höhe als Zubringer für den zusätzlichen Verkehr sowie die klimaschädlichen Folgen für die ganze Stadt (link zu ffh) sowie die ökologischen Schäden and dieser Stelle als Baugebiet.

Für eine Bebauung spricht aus der Sicht derjenigen Personen, die zuletzt die hochpreisigen Grundstücke mit unverbaubarem Blick dort erwerben dürfen, diese Aussicht auf schönes Wohnen und die Gewinninteressen der Investoren dieser Bauvorhaben, sprich Nutznießer der entsprechenden Immobiliengeschäfte. Theoretisch auch die Personen, die dann dort ihre Sozialwohnungen beziehen dürften, diese ließen sich jedoch auch andernorts etablieren, weshalb dies letztlich als Argument wegfällt.

 

Auf diesen Seiten stellen wir die Hintergründe und tieferen Zusammenhänge, die eindeutig gegen eine Bebauung stellen, die Hintergründe unserer Arbeit und Vorschläge zur konstruktiven Nutzung des Wasserkamps vor.